28.
September
Traumasensibles Yoga – Fortbildung – Aufbaumodule 16 1+2
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ganztägig
von Freitag, 28. September 2018 – Sonntag, 2. Dezember 2018

Traumatische Erfahrungen hinterlassen im Körpergedächtnis ihre Spuren. Traumasensibles Yoga (TSY) ist ein körperorientierter therapeutischer Ansatz, der auf dem klassischen Hatha-Yoga basiert.

In diesem Kursangebot können die beiden ersten Aufbaumodule nur zusammen gebucht werden.

Aufbaumodul  16.1

Aufbauend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen des Einführungsmoduls werden die Teilnehmerinnen in diesem 1. Aufbaumodul nun mit den drei wichtigen Energiequellen des Yoga und ihrer je besonderen feinstofflichen Wirkung vertraut gemacht. Die Wechselwirkungen von Bewegung, Atem und Bewusstsein werden unter Anleitung erforscht. Mit besonderer Aufmerksamkeit für die Auswirkungen von Traumata werden spezielle Pranayamatechniken, Asanas und Sequenzen praktiziert. Die Präsenz wird geschult, sodass auch feinstoffliche Energie-Empfindungen wahrgenommen und gespürt werden können. So kann durch Einüben der Beobachterhaltung auch der Unterschied zwischen einer achtsamen Distanz und einer Dissoziation wahrgenommen werden. Das Bewusstmachen der sich immer wieder verändernden Ego-States vertieft die Achtsamkeitspraxis. Erkenntnisse der sensomotorischen Entwicklungslehre werden mit Übungen zur basalen Stimulation durch Yoga körperlich erfahren. Oft lassen sich bereits nach kurzen Übungsfolgen wahrnehmbare Wirkungen beobachten, dies auch sprachlich festzuhalten stärkt die Selbstwirksamkeit und ermöglicht neue Handlungsoptionen. Resilienz wird als Körpererlebnis handhabbar und bereichert den Handwerkskoffer für Stabilisierungsmöglichkeiten.
Dozentin: Angela Dunemann

Aufbaumodul 16.2

In diesem 2. Aufbaumodul wird ein tieferes Verständnis des Trauma-Verarbeitungsprozesses, der im Wechsel zwischen Auftauchen und Wieder-sinken-lassen stattfindet, vermittelt. Beides ist gleich wichtig und es werden hilfreiche Methoden des TSY für den einen wie für den anderen Pol besprochen und geübt. Im TSY werden Trigger als Wunsch nach Integration verstanden. Sie liefern wichtige Informationen für den Weg zu einer ganzheitlich authentischen Persönlichkeit. Dennoch können auftauchende Trigger-Situationen eine Herausforderung darstellen. In einer Yoga Gruppenstunde z.B. ist eine gute Balance zwischen begleitender Unterstützung der/des Betroffenen und Einbeziehung der Restgruppe gefordert. Die Kenntnis der Spiegelneurone und ihre zielgerichtete Nutzung macht es möglich, die/den Betroffenen auf der Bewusstseinsebene zu erreichen, auf der sie/er sich in diesem Moment befindet. Stabilisierungs-, Zentrierungs- und Erdungsübungen, die das hohe Erregungsniveau auf ein gesundes Maß reduzieren, werden besprochen und erprobt. Eine Psychotherapeutin oder eine Yogalehrerin, die gelernt hat Ruhe zu bewahren und Sicherheit und Kompetenz auszustrahlen, kann sowohl im Einzel- wie im Gruppensetting die Situation für alle entwicklungsförderlich gestalten und die Krisensituation in die Chance zu einem tiefgreifenden Heilungs- und Integrationsprozess verwandeln, von der auch eine gegebenenfalls begleitende Restgruppe profitieren kann.
Dozent: Joachim Pfahl

Kontakt: Mandala Institut
Hausertorstraße. 36
35578 Wetzlar

Termine:
Modul 1: 28.09.2018-30.09.2018
Modul 2: 30.11.2018-02.12.2018
Jeweils Freitags 18:00 bis 21.15 Uhr, Samstags 09:30 bis 17:30 Uhr und Sonntags 09:30 bis 12:45 Uhr

Seminargebühr für Aufbaumodul 1 & 2 zusammen: 650,-€
(Ermäßigung nach Vereinbarung)

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