Auch die schönsten Projekte müssen einmal enden. Am Samstag den 12. Oktober ging es zum letzten Mal auf Bauhaus-Spurensuche in der Bochumer Hustadt.

An diesem Tag luden die schon altbewährten Werkstätten  Töpfern, Upcycling, Drucken und Malen ein, um angefangene Kunstwerke zu beenden, Neues zu kreieren oder sich Werke abzuholen. Nach einer intensiven Arbeitsphase stärkten sich die Teilnehmenden mit lecker-schmecker Stullen und begannen eifrig, die Endergebnisse zu sortieren, um eine Präsentation für Eltern, Freunde und Schaulustige vorzubereiten. Die Bilder der Druck- und Malwerkstatt wurden aufgehängt, während die Upcycling Werkstatt noch einmal Nadel, Faden, Schere und Stoffe jeglicher Art auspackte und die Kinder eigene Beutel schneiderten.

Bunt ist es am schönsten – auch in der Theaterwerkstatt!

Ganz besonders hoch her ging es aber in der Theaterwerkstatt. Diese gab ihr selbst erdachtes, selbstgeschriebenes und – natürlich – selbst gespieltes Theaterstück gleich zweimal zum Besten. Gespannt konnten die Zuschauenden verfolgen, wie die verfeindeten Königreiche des Gelblandes, Blaulandes und Rotlandes versuchten, ihren blutigen Konflikt zu überwinden und zurück zum Regenbogen zu finden. Dabei war der lösende Moment die Harmonie aus den drei Farben und ihren Formen, Dreieck, Kreis und Quadrat, die für Frieden sorgten. Denn bunt ist es am Schönsten – und ganz im Sinne des Bauhauses. Aber “nur” ein Theaterstück war nicht genug, ein paar leichtfüßige Teilnehmer*Innen hatten noch eine Tanzeinlage zu bieten und begeisterten mit ihrer eigenen Choreographie.

Von HUkultur zu Hochkultur und eine bunte Fotoausstellung zu sieben Samstagen Bauhaus

Eine kleine Reise durch die vergangenen Projekt-Samstage gab es in der Fotowerkstatt, deren Teilnehmende die Räume der HUkultur kurzerhand in eine Galerie verwandelten und ihre Aufnahmen der letzten Wochen ausstellten. Zu den Fotocollagen wurden Interviews abgespielt, in denen  einzelne Teilnehmende und Dozent*Innen zu ihren Projekten befragt wurden und erklärten, was das Bauhaus für sie bedeutet. Die Fotowerkstatt bildete nicht nur die sieben Samstage voller Vielfalt und kreativem Schaffen ab, sondern gab auch die verspielte und pulsierend bunte Atmosphäre wieder, die durchgehend  anzutreffen war.

Das Projekt “Spurensuche Bauhaus”, hat den Brunnenplatz der Hustadt in Bochum Querenburg an jedem einzelnen  der sieben Samstage belebt, mit künstlerischen Impulsen und jungen Menschen gefüllt, Kreativität greifbar und erlebbar gemacht und hoffentlich den ein oder anderen farbigen Bauhausgedanken hinterlassen.

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Verfasserinnen: Hannah Kirzeder, Johanna Freytag